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Fear & Loathing in Las Vegas (1998)

Auch wenn es nicht seine bevorzugte Wahl war und er obendrein nicht einmal für diesen Job vorgesehen war, hat Terry Gilliam sich als Regisseur für Fear & Loathing in Las Vegas abermals bewährt. Schnell hat er es geschafft, seine einzigartigen Fähigkeiten in diesen Film einzuflechten und ein Werk zu erschaffen, das einige Facetten bieten kann. Der komplette Streifen besteht grundsätzlich aus einem riesengroßen Witz, der aber gar nicht so witzig ist. Fear & Loathing in Las Vegas beschäftigt sich durchweg mit dem zügellosen Drogenkonsum der beiden Hauptdarsteller. Auf der Leinwand sehen Zuschauer nicht nur Johnny Depp in Bestform, sondern auch noch Benicio Del Toro.

Johnny Depp spielt die Raoul von Raoul Duke. Der Journalist muss sich auf den Weg nach Las Vegas machen, wo er die Aufgabe hat, über ein Autorennen in der Wüste zu berichten. Diesen Trip tritt er nicht alleine an, mit im Cabrio sitzt sein Anwalt Dr. Gonzo. Die beiden haben sich sogar vorbereitet, indem sie eine beinahe obszöne Menge Drogen mit sich führen. Daran bedienen sie sich auch während der kompletten Fahrt, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass der Streifen wie ein großer Drogentrip anmutet, der nicht zu enden vermag. Eigentlich ist das auch die Hauptgeschichte in Fear & Loathing in Las Vegas.

Immer wieder mischen sich unfassbar grauenhafte Horrortrips dazwischen, doch das hindert die beiden nicht daran, dem Konsum weiterhin zu frönen. Der Zuschauer fühlt sich manchmal, als wäre er der einzige Nüchterne auf einer Party voller Betrunkener. Doch wie so oft kann Johnny Depp selbst in diesem Streifen eine tolle Leistung abliefern. Fear & Loathing in Las Vegas ist sicherlich reine Geschmackssache, doch die Geschichte bietet auch tolle Unterhaltung. Außerdem gibt es sagenhafte Einblicke in die Drogenwelt, die Casinos von Las Vegas und vieles mehr.

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